Auch wenn sich in Folge 53 des Zeilenschlinger-Podcasts alles um Adjektive dreht, ist das Wort der Woche ein Substantiv geworden.
Das Nadelgeld galt als das Geld, mit dem man sich Nadeln kauft.
Im deutschen Recht war es ein „Betrag, den ein Mann seiner Ehefrau in regelmäßigen Abständen gab.“
Über dieses Nadelgeld konnte die Frau selbst und frei bestimmen.
In Adelshäusen wurde die Höhe dieses Taschengeldes sogar im Ehevertrag festgelegt.
Aber auch Trinkgeld an weibliche Personen wurde zum Teil Nadelgeld genannt.
Andere Begriffe für Nadelgeld sind auch Spillgeld (Von Spille – also Spindel) oder Trüffelgeld
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nadelgeld
https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009133_2_0_404
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