Gnadderbüddel, m.
Ein Mensch, der aus Prinzip etwas zu meckern hat. Kein akuter Ärger – Grundausstattung.
Das Wort setzt sich zusammen aus gnaddern (auch gnattern) – norddeutsch für murren, nörgeln, meckern – und Büddel, dem plattdeutschen Beutel. Ein Gnadderbüddel ist also wörtlich ein Meckerbeutel. Gebaut wie der bekanntere Dösbüddel, nur mit anderem Inhalt.
Fürs Schreiben ist das ein Geschenk: eine Figurenbeschreibung, die in ein einziges Wort passt. Wer einen Gnadderbüddel in die Geschichte setzt, spart sich den Absatz Charakterisierung hinterher.
Quelle: Plattmakers – Das plattdeutsche Wörterbuch
Brauchst du ab und zu einen Tritt?
Der Arschtritt des Monats ist der Zeilenschlinger-Newsletter für alle, die ein Buch schreiben und zu Ende bringen. Einmal im Monat ein Schubs, ein Stück Handwerk und die Verabredung, die wir miteinander haben: Du gehörst zu den zehn Prozent, die fertig werden. #Wirsind10Prozent