Einen Roman zu schreiben ist ein umfangreiches Vorhaben, und nicht wenige von uns Autor:innen neigen zu Zettelwirtschaft. Hier eine Idee, da ein Gedanke und schon hat man tausend Dateien und den Überblick verloren. Das Schreibprogramm Scrivener soll Abhilfe schaffen, denn hier hat man alles an einem Ort.

Scrivener ist eines der bekanntesten Schreibprogramme. Es bietet umfangreiche Funktionen, mit denen man fast alles machen kann, was man für das Schreiben eines Buches braucht – und darüber hinaus. Vom Schreiben des Textes, über das Ablegen verschiedener Versionen des Manuskripts, bis hin zur Anordnung des Textes in Szenenkarten. Von Recherchen, Charakter- und Ortsbeschreibungen, über Notizen im und neben dem Text, bis zur Umwandlung in verschiedene Formate, (fast) alles ist möglich.

Doch die Fülle der Funktionen birgt auch die Gefahr: Anstatt zu schreiben können wir uns nur allzu leicht von dem Arsenal an Möglichkeiten ablenken oder gar überfordern lassen. Und dann steht nicht mehr der Text im Fokus, sondern alles andere. Es gibt immer etwas Neues zu lernen, immer ein Detail, dass man noch nicht kennt.

Neben den vielen Spielereien bietet Scrivener aber vor allem einen sehr strukturierten und übersichtlichen Ansatz. Die Software ist auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar und man muss nicht alle Funktionen verstehen um einen Mehrwert aus Scrivener ziehen zu können. Selbst wenn man nur einen Teil nutzt – das Programm bringt Ordnung rein.

Mehr zum Schreibprogramm Scrivener hörst du im Werkzeug-Quickie zum Thema: Alles an einem Ort – Ist das Schreibprogramm Scrivener sein Geld wert?


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