Fantasy-Roman schreiben: Von der Idee zum fertigen Buch

Von der Idee zum fertigen Fantasy-Roman

Einen Fantasy-Roman zu schreiben scheitert selten an der Idee. Es scheitert daran, dass man nicht weiß, in welcher Reihenfolge man die Entscheidungen trifft. Hier ist die Reihenfolge – und zu jedem Schritt das, was im Zeilenschlinger-Archiv dazu liegt.

Über 300 Podcastfolgen und mehr als 360 Artikel sind in fünf Jahren zusammengekommen. Das Problem daran ist nicht die Menge, sondern die Sortierung.

1. Bevor du schreibst: Wo stehst du eigentlich?

Fantasy ist kein Genre, sondern ein Regal voller Genres. High Fantasy braucht andere Entscheidungen als Romantasy, Urban Fantasy andere als Grimdark. Wer das am Anfang klärt, spart sich später eine Überarbeitung, die an die Substanz geht.

2. Die Figuren

Der häufigste Grund, warum ein Fantasy-Roman auf Seite 80 zusammenbricht: Die Heldin hat eine Aufgabe, aber keinen Willen. Prophezeiung ist kein Charakter.

3. Die Welt

Worldbuilding ist die schönste Ausrede, nicht zu schreiben. Bau so viel, wie deine Geschichte braucht – und keinen Stein mehr.

4. Dranbleiben

Das ist der Teil, an dem die meisten scheitern. Nicht am Talent, nicht an der Idee – am Weitermachen an dem Dienstag, an dem es keinen Spaß macht.

Genau dafür gibt es den Arschtritt des Monats: einmal im Monat ein Stück Handwerk und ein Schubs. Laut Piper bringen zehn Prozent derer, die ein Buch schreiben wollen, es auch zu Ende. Entscheide dich, dazuzugehören. #Wirsind10Prozent

Und wenn du mehr willst als lesen

Wenn dein Manuskript fertig ist, fängt die zweite Hälfte an: veröffentlichen und dafür sorgen, dass dein Buch gefunden wird. Genau darum geht es im Write Choice Club. Am Text selbst arbeite ich weiterhin als Lektorin – im Club geht es aber um den Weg vom fertigen Manuskript zum gefundenen Buch.

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